Fachbegriffslexikon

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Beschnittmarken, Beschnittzugabe

Drucksachen werden fast immer auf ein größeres Papierformat als das Endformat gedruckt. Nach dem Drucken werden die Drucksachen dann beschnitten, d. h. auf das Endformat zurecht geschnitten. Als Hilfslinien für die Einrichtung der Schneidemaschine werden die Beschnittmarken mit gedruckt. Grafische Elemente, die bis an den Rand heranreichen, werden zum Rand hin immer etwas erweitert angelegt, so dass sie über das spätere Endformat hinausreichen (in der Regel 3-5 mm). Diese sogenannte Beschnittzugabe soll verhindern, dass beim Beschneiden dünne weiße Linien (Blitzer) an der Außenkante entstehen, wenn der Schnitt ein wenig von der Ideallinie abweicht.

Siehe auch
Zwischenschnitt.