Fachbegriffslexikon

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Siebdruck, Serigrafie, Durchdruck

Beim Siebdruck wird die Farbe mit einem Gummi-Rakel durch ein sehr feinmaschiges Textilgewebe auf die zu bedruckende Fläche gepresst. Die Bereiche, die nicht drucken sollen, werden zuvor mit einem speziellen Lack undurchlässig gemacht. Dieser Lack kann später wieder ausgewaschen werden, so dass man das Sieb mehrmals verwenden kann.

Die Vorteile des Verfahrens:

-

Man kann eine sehr dicke Farbschicht aufbringen.
Dadurch ist es z. B. möglich, helle Farben deckend auf dunkle Untergründe zu drucken.

-

Man kann nicht nur auf flache Materialien wie Papier, Folie oder Stoff drucken, sondern auch direkt auf größere Gegenstände.

-

Das Sieb ist bis zu einem gewissen Grad flexibel, so dass auch leicht gewölbte Flächen bedruckt werden können.

Die Nachteile:

-

Der Druckvorgang ist sehr langsam.

-

Die Druckgenauigkeit ist relativ schlecht. Feine Linien, Punkte und sehr filigrane Details können verloren gehen.