Fachbegriffslexikon

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Vektorgrafik

Vektorgrafiken werden nicht durch Pixel definiert, sondern durch mathematische Kurvenfunktionen (sogenannte Bézier-Kurven), welche die Umrisse (Outline) einer Grafik beschreiben. Erst bei der Darstellung auf einem Bildschirm oder bei der Ausgabe auf einem Drucker oder Belichter wird die Vektorgrafik im RIP in eine Pixelgrafik umgerechnet (siehe Beispiel rechts):


Der Vorteil der Vektorgrafik: sie verliert durch Vergrößerung oder Verkleinerung nicht an Qualität (im Gegensatz zum Pixelbild):

Darum werden vor allem Computerschriften und Signets als Vektorgrafiken angelegt.

Dateiformate, die Vektorgrafik unterstützen, sind:
PostScript (PS, EPS)
Portable Document File (PDF)
Windows Metafile (WMF)
Scalable Vector Graphics (SVG)
Shockwave Flash (SWF)
Die Schriftformate TrueType, PostScript und OpenType basieren alle auf Vektorgrafik.